Geborgen und weltoffen wachsen

Der Hubschrauber kreist über die Chemnitzer City. Schon wieder. Ich liege im Bett und unser Sohn stillt sich in den Schlaf. Zwei Kilometer entfernt von uns wird der Tod eines jungen Mannes erneut zur hasserfüllten Ausgrenzung von Ausländern von den Rechten instrumentalisiert. Das lassen viele Menschen nicht so stehen und zeigen Gesicht für Toleranz gegen... Weiterlesen →

Spaziergang um die Talsperre Einsiedel

In den letzten Monaten haben wir keinen Spaziergang, geschweige denn eine Wanderung im Chemnitzer Umland geschafft. Entweder haben wir an den Wochenenden unseren Umzug vorbereitet, sind umgezogen und haben uns eingerichtet oder wir waren bei Hochzeiten oder einer Einschulung in Nord- und Ostdeutschland unterwegs. Das macht sich bemerkbar. Ich habe mittlerweile richtig Fernweh in die... Weiterlesen →

Kopflos barfuß

Diesen Sommer ist unser Wurm noch zu jung, um mit seinen kleinen nackten Füßen durchs Gras zu toben. So viel wie möglich barfuß sein - das möchten wir ihm ermöglichen. Er soll sich und seine Welt überall ungefiltert spüren und fühlen können. Und da wir ja Vorbild für alles sind, sozusagen von Kopf bis Fuß,... Weiterlesen →

Rund um den Mühlberg im Zschopautal

Der Frühling wurde dieses Jahr vom langen Winter und von vorsommerlichen Temperaturen überrannt. Was weniger gut ist für z.B. die Insekten, ist zumindest für das menschliche Auge wohltuend - die abrupt gesprossene Flora und Fauna mit dem saftig-satten Grün von Gräsern und Bäumen und wunderschönen Blüten. Ganz besonders haben wir diesen Naturzustand Anfang Mai im... Weiterlesen →

Ja, wir stillen überall!

Stillen ist natürlich. Aber nicht unterwegs in der Öffentlichkeit. Das Kind müsse warten, bis man zu Hause sei. Dann solle es halt mal Schreien. Diese überholten Ansichten werden nachwievor gehegt und wurden so einer jungen Chemnitzer Mutter entgegnet. Selbst in den eigenen Familien werden Mütter mit ablehnenden Einstellungen zum Stillen, insbesondere zum Langzeitstillen, konfrontiert. Oft... Weiterlesen →

Ihr seid ja immer noch da…

Elf Wochen war unser Wurm alt, als wir mit ihm seine längste Autofahrt absolvierten: 100 Kilometer zu seinen Großeltern. Dort gab es an Ostern Lamm. Es war köstlich und zart. Nicht aber die Soße, von der ich reichlich aß. Offenbar war ich mir sicher, dass ich steinfrei war. Irgendwie naiv optimistisch. Nicht schon wieder: Gallenkolik... Weiterlesen →

Warum unser Kinderwagen alt aussieht

Von einer Freundin, die bereits zweifache Mutter ist, habe ich ihren alten Kinderwagen geschenkt bekommen. Oft waren wir damit auch auf Waldboden und Sand in der Schönower Heide bei Bernau unterwegs. Ein richtiger Allrounder also. Und den bekam ich geschenkt. Ich habe den Kinderwagen oft und gerne geschoben und mir sehnlichst gewünscht, dass mein Kind... Weiterlesen →

Mein Wochenbett in der Höhle

Ich hatte mir mein Wochenbett nicht so lang vorgestellt. Und nicht so eingeschränkt. Vor allem aber nicht mit Rausgehverbot. Nun ja, ich hatte es mir auch ohne Komplikationen gewünscht. Nun liege ich mit schwacher Beckenbodenmuskulatur seit fast sechs Wochen mit unserem Wurm im Bett oder auf der Couch. Den Chemnitzer Küchwald vor der Nase. Es... Weiterlesen →

Still mal. Ohne Erfahrung.

Ich habe dem Stillen locker und entspannt entgegen geblickt und habe es dennoch nicht auf die leichte Schulter genommen. Mein Erfahrungsbericht nach genau einem Monat. Fehlende Lernquelle Es braucht ein Dorf, um ein Kind groß zu ziehen. Dieses afrikanische Sprichwort zielt nicht nur auf die gegenseitige selbstverständliche Unterstützung innerhalb eines sozialen Netzes, welches wir heutzutage... Weiterlesen →

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